Wattenmeer-Schutz
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CN-Serie Teil 3: Die ewige Schlickbaggerei in der Elbe

Cuxhaven, 12. Dezember 2018

 

Hier ein paar Kernaussagen aus dem Artikel:

 

"Die Unterelbe ist in drei Abschnitte der Schlickbaggerei aufgeteilt. Einen Schwerpunkt bildet der Hamburger Hafen, wo sich seit der letzten Elbvertiefung 1999 die jährliche Menge an zu baggernden Schlick nahezu verfünffacht hat."

 

"Die Bürgerinitiative "Rettet das Cux-Watt" geht, im Gegensatz zum WSA, davon aus, dass Hamburger Baggerschlick, der bei Neßsand umgelagert wird, zum Teil in Richtung Wedel verdriftet, wo wiederum der Bund baggert. Auf diese Weise gelange auch Hamburger Schlick bei der Umlagerung flussabwärts."

 

"Es sei davon auszugehen, so die BI, dass von dort ein Rücktransport flussaufwärts nicht stattfinde, da sich die feinen Sedimente auf die umgebenden Wattflächen absenken würden."

 

"In den Jahren 2015, 2016 und 2017 hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven nach eigenen Angaben bei den Klappstellen Neuer Lüchtergrund und Neuwerk/Scharhörn 7,40 Millionen (2015), 9,98 Millionen (2016) und 5,74 Millionen Kubikmeter Schlick aus der Elbe verklappen lassen."

 

"Das Baggerkonzept, das seit einigen Jahren verfolgt werde, um das Zurückdriften der Sedimente in Richtung Hamburg zu verhindern, funktioniere nicht. Die Schlickmassen würden nicht weniger, sagt Tanja Schlampp von der BI, und es würden Umweltschäden in der Küstenregion in Kauf genommen."

 

"Die Eingriffe der vergangenen Jahrzehnte in den Fluss hat eine Eigendynamik hervorgerufen, die - auch ohne weitere Elbvertiefung - die Schlickmengen gewaltig ansteigen lassen." Tanja Schlampp (Rettet das Cux-Watt)

 

"Die Bürgerinitiative befürchtet, dass der Elbe auf Sicht ein ähnliches Schicksal droht wie der Ems, die - noch vor 30 Jahren einer der fischreichsten Flüsse - inzwischen in den Sommermonaten als tot gilt." 

 

 

 

 

 

 

Die ewige Schlickbaggerei in der Elbe

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