Initiative Wattenmeer-Schutz Cuxhaven
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Elbschlick in die Nordsee

Wie Hamburg langfristig das Verschlickungsdilemma in seinen Hafenbecken lösen will

 

CN, Ulrich Rohde, 07.01.2020

 

Auszug aus dem Artikel:

 

+++ Der Hamburger Hafen ist eine Schlickfalle. Bis zu 12 Millionen Kubikmeter Baggerschlick fallen jedes Jahr an. Die Mengen nehmen rtendenziell zu. +++

 

+++ Drei bis vier Millionen Kubikmeter Hafenschlick werden jährlich - mit Billigung der schleswig-holsteinischen Landesregierung - bei der Tonne E 3 südöstlich Helgolands umgelagert. Aber diese Übereinkunft ist zeitlich und mengenmäßig begrenzt. Wohin also mit dem Schlick? +++

 

+++ Landseitig hat Hamburg kaum noch geeignete Flächen zur Hafenschlickaufnahme. Die Lösung für das Schlick-Problem liegt für Hamburg deshalb in der Verklappung in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) nordwestlich von Helgoland. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn dazu ist eine Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) erforderlich, die mit hohen Hürden verbunden ist. +++

 

+++ Für die Umweltverbände wäre die Verklappung von Millionen Kubikmetern Hafenschlick schlicht eine Katastrophe. Die Folgen für die Fischfauna und den Artenschutz wären verheerend. Auch die touristische Attraktivität Helgolands könnte unter der Verbreitung der Sedimente leiden. +++

Kontakt

Tanja Schlampp 

Döser Feldweg 195

27476 Cuxhaven

Telefon: 04721-39 86 46

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email: Tanja.Schlampp@wattenmeer-schutz.de

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