Wattenmeer-Schutz Cuxhaven
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Standpunkte Elbvertiefung

Rettet das Cux-Watt, 31.03.2018

Wir führen hier einige Zitate von Persönlichkeiten auf, die ihren Standpunkt zur Elbvertiefung in prägnanter Weise zum Ausdruck gebracht haben.

 

Stefan Wenzel äußerte sich im November 2017 (als damaliger Nieders. Umweltminister) kritisch zu Vertiefungen an Ems und Elbe:

 

"In den Verfahren zu beiden Flüssen gibt es Hinweise, dass die Modelle der Bundesanstalt für Wasserbau die Wirklichkeit nicht korrekt abbilden. ... Das könne in der Realität zu erheblichen zusätzlichen Schlickmengen führen, die schon jetzt in der Nordsee, in der Flussmündung oder an Land verklappt werden müssen." An der Ems hätten schon die vergangenen Vertiefungen eine große Flüssigschlickzone mit extrem niedrigen Sauerstoffgehalten verursacht. "Im Sommer ist der Fluss praktisch tot. Eine weitere Verschlechterung der Wasserqualität kann nicht verantwortet werden und wäre auch rechtswidrig." Quelle: Elbe-Weser Aktuell vom 22.11.2017

 

"Die letzte Elbvertiefung hat zu Sauerstofflöcher geführt, die viermal größer sind als noch zu DDR-Zeiten. Der Stint war der letzte Fisch, der in Masse da war und wichtig für das gesamte Ökosystem ist, weil alle davon leben. In den Sauerstofflöchern unterhalb Hamburgs sterben Milliarden kleiner Fische.“ Wilhelm Grube, Elbfischer, in einem Interview mit Hallo Niedersachsen am 25.03.2018

 

„Würden Hamburg und der Bund eine vernünftige volkswirtschaftliche Betrachtung zugrunde legen, müssten sie sofort Abstand nehmen von der Planung für eine erneute Elbvertiefung“. Thomas Sassen. Quelle: CN, 19. November 2017 „Hamburger sollten über Tellerrand schauen. Kommentar von Thomas Sassen.

 

„Ein Tankstellenbesitzer hat auch keinen Anspruch darauf, dass die Bundesstrasse dort bleibt, wo er seine Tankstelle hat“. Korbmacher, Vorsitzender Richter BVerwG Leibzig , bei der Abwägung Elbvertiefung und dem daraus resultierenden Verlust der Lebensgrundlage für die Fischer und ihren Familien. Quelle: CN, 18.11.2017 „Wichtiger Etappensieg für Hamburg“.

 

„Aus den Fragen der Richter ist schon ersichtlich, dass die Beiträge von unserer Seite relativ kurz gehalten werden sollten.“ Harald Zahrte, Samtgemeindebürgermeister Land Hadeln. Quelle: CN, 18.11.2017, „Regungslos in ihrer Mimik“.

 

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