Wattenmeer-Schutz
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Elbvertiefung: Berühmte Zitate nach der Urteilsverkündung vom 28.11.2017

08. Dezember 2017, Rettet das Cux-Watt

 

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klagen der Städte Cuxhaven und Otterndorf sowie der Elbfischer gegen die Elbvertiefung zurückgewiesen.

 

CN vom 29.11.2017 "Folge nicht so gravierend", Markus Lorenz, Büro Hamburg:

'Das Gericht wertete negative Auswirkungen jedoch "auch wegen der schon bestehenden Vorbelastung" als "nicht so gravierend, dass das Abwägungsergebnis anders hätte ausfallen müssen".'

Mit der Vorbelastung ist unser Wattenmeer gemeint, dass noch bis 2006 als weitgehend unbelastet galt. Seit 2006 wird Hamburger Schlick aus der Elbe und den Hafenbecken in der Deutschen Bucht entsorgt.

 

Zu dem Urteil nachfolgend ein paar weitere Zitate, die das Format haben, in die Geschichte einzugehen:

 

"Jeder Häuslebauer hätte neu planen müssen bei einer Verschiebung von Baugrenzen. Bedauerlich, dass die Leipziger Richter so etwas bei den Plänen zur Unterwasseranlage Medemrinne toleriert haben". 

Harald Zahrte, Bürgermeister der Stadt Otterndorf

 

"Es ist unverständlich, dass die wirtschaftlichen Interessen Hamburgs über unsere Deichsicherheit gehen."

Armin Heitmann, Schultheiß des Hadelner Deich- und Uferbauverbandes

 

"Es ist schwer erträglich, dass den Fischern aufgenötigt worden ist, Anwälte einzuschalten, um gegen den eigenen Staat zu kämpfen."

Hans-Robert-Hinners, Vorsitzender der Interessensgemeinschaft der Elbe-Weser Fischer

 

"Es ist politisch fatal, die Verantwortung abzugeben und solche fundamentalen Entscheidungen Gerichten zu überlassen."

Bernd Jothe, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Grüne, Cuxhaven

 

"Der Grundstein wurde gelegt, als festgestellt wurde, dass es den Bedarf für die Elbvertiefung gibt, obwohl das überhaupt nicht geprüft worden ist. Aus einem Vorurteil wurde ein Urteil."

Walter Rademacher, Sprecher Regionales Bündnis gegen die Elbvertiefung

 

 

 

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