Wattenmeer-Schutz Cuxhaven
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Fischsterben: NLWKN will Bock zum Gärtner machen

Wattenmeer-Schutz Cuxhaven, 24.06.2020

Es scheint, als ob unsere Behörden am liebsten die Augen vor der Wahrheit verschließen wollen. Frei nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf. 

 

Ursprünglich hatte der "Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erklärt, dass er für die Ursachenermittlung des Fischsterbens zuständig sei. Gestern gab eine NLWKN-Sprecherin jedoch bekannt, dass dies nun Aufgabe des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven sei.

 

Aufgrund der mechanischen Verletzungen tonnenweiser junger Fische spricht einiges dafür, dass die aktuell stattfindenden Baggerarbeiten und Aufspülungen in der Medemrinne und Neufelder Sand diese Verletzungen hervorgerufen haben. Die Medemrinne gilt als wichtiges Aufzuchtgebiet maritimer Fischarten. Wir vermuten, dass die jungen Heringe und Finte von den massiven Sedimentaufspülungen überrascht und aus ihrer Kinderstube gespült worden sind. Das passt zu den dumpfen Traumen der tot angeschwemmten Fische und den plötzlich auftretenden, orientierungslos wirkenden, Heringsschwärmen in den Cuxhavener Hafenbecken. 

 

Hat das NLWKN die Ursache für das Fischsterben herausgefunden und darf die wahre Ursache nicht benennen? Oder wie erklärt sich, dass nun ausgerechnet der mutmaßliche Verursacher die Ursachenermittlung übernehmen soll? Frei nach dem Motto: "Du hast dir die Suppe eingebrockt, jetzt löffele sie auch aus."

Kontakt

Tanja Schlampp 

Döser Feldweg 195

27476 Cuxhaven

Telefon: 04721-39 86 46

mobil: 0177-86 48 396

email: Tanja.Schlampp@wattenmeer-schutz.de

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